Rathaus Obernzell

Das Obernzeller Gemeindeblatt bietet Informationen für Bürger und Gäste, sowie Rückschau auf wichtige Veranstaltungen und Berichte aus dem Vereinsleben. Werbung und Anzeigen im Gemeindeblatt nimmt Frau Wohlstreicher entgegen.
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 Informationen zum Naturschutzgebiet Donauleiten von der Gebietsbetreuung finden Sie auf der Homepage des "Haus am Strom" >>

 

luftaufnahme-obernzellDie erste Besiedlung ist anhand von archäologischen Funden bereits in der Steinzeit nachweisbar. Von den Kelten ist bekannt, dass sie hier Keramik mit Graphitzusatz produzierten.

Die besondere Lage Obernzells - die Nähe zu Graphitvorkommen und die Donau als Transportweg - verhalfen Obernzell schon früh zu einer florierenden Wirtschaft. Insbesondere durch die Herstellung von Schmelztiegeln und durch die Funktion als Umschlagplatz für den Handel mit Waren wie z. B. Salz, Leder, Textilien, kamen die Bürger Obernzells zu Wohlstand.

Diese große geschichtliche Vergangenheit führte auch zu einer besonderen baugeschichtlichen Bedeutung. Hierdurch, ebenso wie durch die schöne Lage im Donautal mit dem milden Klima wurden bereits früh Reisende auf den Ort aufmerksam. Entdeckt haben den Erholungsort auf diesem Erdenfleck schon die Fürstbischöfe von Passau vor mehr als 700 Jahren, als sie Obernzell, einem ihrer Hauptorte anno 1263 alte Privilegien bestätigten und unter ihrer Herrschaft (1217 – 1803) ein Schloss erbauten und es über Jahrhunderte als Sommerresidenz benutzten.

Ein Glücksfall war es, dass der Freistaat Bayern das Schloss erwarb und eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums errichtete. Das Museum, das Keramik von ihren Anfängen in der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart zeigt, lädt nicht nur an Regentagen zum Besuch ein.

1803 wurde das Fürstbistum aufgelöst. Nach einer kurzen Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Salzburg-Toskana (1803 – 1806) kam der an der Donau gelegene Teil zum Königreich Bayern (1806 – 1919). Die besondere Attraktivität von Obernzell ist die Lage an der Donau. 1837 fuhr das erste Dampfschiff "Ludwig I." aus Regensburg an Obernzell vorüber. Bald darauf wurde Obernzell Anlegeort. In dieser Zeit wurden durch Pflasterung der Donau-Uferböschung die Fundamente für die heutige, über 600 m lange Uferpromenade gelegt.

1857 traf auf einem Inndampfer Prinz Luitpold in Obernzell ein und besichtigte die damalige Schmelztiegelfabrik, die weltweite Geschäftsverbindungen unterhielt. 1887 stellte der Obernzeller Fabrikant den Propellerdampfer Danubia in Dienst, der später durch die österreichische "Erste Donaudampfschiffahrtsgesellschaft" abgelöst wurde. Nach den kriegsbedingten Unterbrechungen hat sich das für den Fremdenverkehr bedeutende Geschehen an der Donau fortgesetzt.

Gleich nach dem 2. Weltkrieg begannen die Bürger von Obernzell wieder, ihre besseren Schlafstuben an die Urlauber zu vermieten, die sich nach und nach von "Fremden" und "Sommerfrischlern" zu unseren heutigen gern gesehenen Gästen wandelten.

vlp-logo 01„ÖPNV-Offensive 2010“ ist ein Oberbegriff, unter dem verschiedene Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Passau zusammenfasst werden. Die ÖPNV-Offensive 2010 erstreckt sich auf das Gebiet der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Passau (VLP). 

Mehr Info hier im Internet auf der Homepage der Verkehrsgemeinschaft-Passauer-Land (VLP) 

Die ÖPNV-Offensive ist ein Projekt des Landkreises Passau und der VLP.
Zu den spürbarsten Veränderungen zählt die Überarbeitung der Fahrpläne: Auf sieben Hauptkorridoren, die alle von und nach Passau führen, wird das bestehende Verkehrsangebot umgearbeitet und erweitert. Damit entsteht auf den Hauptkorridoren ein vertakteter Fahrplan, der werktags die Orte entlang der Hauptlinien stündlich mit Passau verbindet. Damit das verbesserte ÖPNV-Angebot möglichst viele Leute nutzen können, gibt es einen neuen und günstigen Tarif: das Öko-NetzTicket.

Neben dieser Verbesserung des Fahrten- und Tarifangebots werden auf vielen Linien auch die Fahrpläne übersichtlicher und leichter lesbar werden. Zusätzlich wird eine Verbesserung der Haltestellenausstattung in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Straßenbaulastträgern angestrebt.

 

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